Statt Doping – Leistungssteigerung mit EM

Eine Studie zeigt die Wirkung von Emikosan

Die Schweizer Schülerin Melina Zutter kennt und schätzt EM aus ihrer Familie und wollte mit einem einfachen Test untersuchen, ob objektiv festgestellt werden kann, dass durch die kontrollierte Einnahme eines EM-Produktes Leistungssteigerungen bei Sportlern messbar sind. Diese Untersuchung legte sie als Maturaarbeit (Abiturarbeit) vor und stellte sie nun freundlicherweise dem EMJournal zur Verfügung. Leicht gekürzt stellen wir sie im Folgenden vor.

Triathlet Christian B. schmerzfrei dank Emikosan

Triathlet Christian B. schmerzfrei dank Emikosan

Leistungssteigerung durch das Fermentationsgetränk Emikosan

Im Rahmen meiner Maturaarbeit habe ich mich eingehender mit den Wirkungsebenen von Mikroorganismen befasst. Ziel dieses Projektes war es, in ein bisher weitgehend unbekanntes Gebiet der Kleinstlebewesen und deren Wirkungsweise einzuführen: EM als leistungssteigerndes Fermentationsgetränk.

Für mich galt es zu untersuchen, ob die bekannte, verdauungsfördernde Wirkung der Effektiven Mikroorganismen Einfluss auf die Leistungsentwicklung von Sportlern hat. Um die zu untersuchende Wirkung zu testen, wählte ich den Yo-Yo Intermittent Recovery Test, einen Pendellauftest. Dieser Laktatstufentest wird zur Bestimmung der maximalen Sauerstoffaufnahmekapazität und der maximalen Herzfrequenz benutzt. Weiter ist die Laktatausschüttung ein Maß für die Leistungsfähigkeit eines Athleten. Bei untrainierten Personen wird bei Belastung schneller Laktat produziert als bei trainierten. Die Regenera-ionsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit des Organismus, das Laktat wieder abzubauen. Je effizienter das Laktat abgebaut wird, desto besser die Regenerationsfähigkeit; durch die verringerte Laktatanhäufung wird die Übersäuerung des Muskels verzögert.

In der Literatur heißt es, das Fermentationsgetränk Emikosan trage zur Entwicklung einer gesunden Darmflora bei. Ziel war es, den Testpersonen zu gesteigertem Wohlbefinden und über eine bessere Regenerationsfähigkeit zu einer indirekten Leistungssteigerung verhelfen. Der Leistungsnachweistest sollte der Untersuchung der Leistungssteigerung dienen. Da eine aufwendige und kostenspielige Laktatmessung als Messwert nicht in Frage kam, beschränkte ich mich auf die Auswertung der zurückgelegten Distanz und des Nachbelastungspulses.

Der gewählte Yo-Yo-Test ist eine Art Pendellauftest. Der Sportler pendelt während des Laufes, ähnlich einem Jo-Jo, zwischen den Markierungen B und C hin und her. Die Zone A-B dient der Regeneration, aufgrund der zu kurzen Zeitspanne kann das fortlaufend entstehende Laktat jedoch nie vollständig abgebaut werden. Während des Pendellaufs steigt die Geschwindigkeit stetig und der Sportler versucht diese solange wie möglich zu halten. Das Lauftempo, durch ein akustisches Leitsignal vorgegeben, wird alle Minuten durch Verkürzung der Signalintervalle erhöht. Erreicht ein Proband eine Linie nicht mindestens gleichzeitig mit dem Beep-Ton, wird er verwarnt. Geschieht dies ein zweites Mal, scheidet er aus. Ein besonderer Vorteil dieses Tests ist die hohe Testökonomie. Der Aufwand ist in Bezug auf den diagnostischen Erkenntnisgewinn vergleichsweise gering. Zudem können mehrere Personen gleichzeitig getestet werden.

Der Test in der Praxis

Die Test- sowie die Kontrollgruppe für den Leistungsnachweistest bestand aus Spielern einer 2. Liga Eishockeymannschaft, die sich zum Zeitpunkt der Testphase im Sommertraining befand. Mit dem beschriebenen Laktatstufentest waren die Probanden bereits vertraut. Beide Gruppen durchliefen dasselbe Sommertraining. Im Gegensatz zur Kontrollgruppe, nahm jeder in der Testgruppe abends 20 ml des Fermentationsgetränkes Emikosan ein.

Komponenten, die ich untersuchen wollte, waren die Leistungsfähigkeit (die zurückgelegte Distanz) und die Regenerationsfähigkeit (mit Hilfe des Nachbelastungspulses) sowie die Langzeitwirkung von Emikosan. Das Wohlbefinden der Testpersonen während der Einnahme von Emikosan bildete einen weiteren Faktor. Dazu dokumentierten die Probanden ihr Wohlbefinden individuell mithilfe eines Protokollblattes. Zu bewerten waren ausschließlich Biofaktoren, sprich Schlafverhalten, Auffälligkeiten zum Essen sowie allgemeines Wohlbefinden.

Eingängig wurde ein Yo-Yo-Test durchgeführt. Die Anwendungsphase von Emikosan dauerte neunzig Tage, danach sollte ein Vergleich mit der Kontrollgruppe möglich sein. Als Abschluss wurde erneut ein Yo-Yo-Test durchgeführt.

Basis meiner Untersuchung bildete die Tatsache, dass eine mit Beschwerden verbundene, bzw. ineffiziente Verdauung einen enormen Leistungsaufwand für den Körper darstellt. Emikosan wirkt verdauungsfördernd, kurativ und regenerativ. Ähnlich dem Prinzip von Probiotika unterstützen bestimmte Bakterien die Darmflora. Die im Fermentationsgetränk Emikosan enthaltenen Effektiven Mikroorganismen bekämpfen krankheitserregende Keime nicht, sondern nehmen deren Platz ein und verdrängen so Fäulnis Erzeugende. Dadurch haben schädliche, unerwünschte Mikroben keine Möglichkeit, sich anzusiedeln.

Die immunstimulierende Wirkung der Effektiven Mikroorganismen hat Folgen für die Gesamtenergie. Diese setzt sich zusammen aus den Energien, welche für die Gesunderhaltung, für das Wachstum des Organismus und für die zu erbringenden Leistungen benötigt werden.

Yo-Yo-Test beliebt bei Mannschaften als Leistungsüberprüfung

Yo-Yo-Test beliebt bei Mannschaften als Leistungsüberprüfung

Der Körper versucht, durch zugeführte Nahrung, genügend Energie aufzunehmen, um den Gesamtenergiebedarf täglich decken zu können. Diese Gesamtenergieaufnahme muss ausreichend sein, damit die gespeicherte Energie nicht angezapft werden muss. Ganz simpel erklärt, behält sich der Körper vor, einen gewissen Prozentsatz an Energie nicht für alltägliches zur Verfügung zu stellen, um in Notfällen darauf zurückgreifen zu können. Funktioniert im Organismus etwas nicht nach Plan, muss zur Kompensation mehr Energie bereitgestellt werden, welche für zusätzlich zu erbringenden Leistungen folglich nicht mehr zur Verfügung steht. Diese Situation findet man bei einer nicht funktionierenden Verdauung vor.

Wäre die Verdauung jedoch intakt und würde lediglich an der für sie ‚berechneten’ Energie teilhaben, stünde die restliche Energie für die weiteren Körperfunktionen und Tätigkeiten zur Verfügung (siehe Diagramm 1).

Dadurch, dass mit EM die energetischen Stoffwechselabläufe verbessert werden, wird der Körper langanhaltend leistungsfähiger. Diese erhöhte Leistungsfähigkeit wird indirekt über eine verbesserte Regenerationsfähigkeit erreicht. Das heißt: die erlangte Leistungsfähigkeit zeigt sich nicht in Form von größerer Muskelkraft oder Schnelligkeit. Der Körper kann sich nach erbrachter Leistung schneller regenerieren. Der Körper harmonisiert. Ermöglicht wird dies durch die extra zur Verfügung stehende Energie. Diese wird bei einer gehemmten Verdauung ansonsten benötigt, um die Disharmonie im Verdauungstrakt auszugleichen.

Die Ergebnisse

Wie dem Diagramm 2 zu entnehmen ist, konnte bei beiden Gruppen eine deutliche Leistungs-steigerung nachgewiesen werden. Anhand der Durchschnittswerte der zurückgelegten Distanz der jeweiligen Gruppe, war es möglich, eine prozentuale Veränderung ersichtlich zu machen. Die EM-Gruppe hatte beim ersten Yo-Yo-Test im Durchschnitt weniger gut abgeschnitten als die Kontroll-Gruppe. Sie zeigte aber eine verhältnismäßig deutlich stärkere Leistungssteigerung vom ersten zum zweiten Yo-Yo-Test.

Die Aussagekraft der Ergebnisse hat aufgrund der beschränkten Probandenanzahl für eine wissenschaftliche Studie nur bedingt Wert. Die Auswertung der Ergebnisse ist heikel, da das Sommertraining nicht unter kontrollierten Testbedingungen stattgefunden hat. Es ist an-zunehmen, dass nicht alle Probanden das Sommertraining zu gleichem Maß absolviert haben; die gesteigerte Leistungsfähigkeit beruht einerseits auf der individuellen Trainingsreizreaktion und der Anzahl besuchter Trainingseinheiten, andererseits vermutlich auch auf der Wirkung von Emikosan. Dennoch, die Zunahme der Leistung der EM-Gruppe um mehr als 20% ist beachtlich. Die Kontrollgruppe konnte ihre Leistung nur um gut 6% steigern.

Nebenwirkungen

Einige der Testpersonen haben zu der Wirkung von Emikosan auf ihren Körper persönlich Stellung genommen. Ein aussagekräftiges Beispiel möchte ich erläutern. Einer der Probanden der EM-Gruppe litt vor Beginn der Testphase regelmäßig an krampfartigen Bauchschmerzen. Diese resultierten meist in Erbrechen. Alle zwei bis drei Wochen war es wieder so weit. Nachdem die erste Hälfte des Inhaltes der einen Flasche Emikosan verbraucht war, waren seine Schmerzen verschwunden. Die Darmflora war wieder fähig mit den alltäglichen Unannehmlich-keiten fertig zu werden. Bis zum Abschluss dieser Arbeit blieb der Sportler schmerzfrei.

Weiter konnten einige Testpersonen während der Zeit der EM-Einnahme eine Verbesserung ihres Hautbildes feststellen. Es ist schwierig zu beurteilen, ob diese Veränderung vom EM herrührt. Entgegen dieser Skeptik, sprechen die Erfolge jedoch für sich.

Bei einer geringen Anzahl Testpersonen war ein leichter Durchfall eine Erstreaktion auf die Einnahme von Emikosan. Auf Arzneimittel, die zur Regulierung der Darmfunktion von einigen eingenommen wurden, konnte während der Einnahme von Emikosan teilweise sogar verzichtet werden.

Fazit

Die aus dem Laktatstufentest gewonnen Erkenntnisse stehen in Zusammenhang mit der zusammengetragenen Theorie. Die durchgeführten Leistungsnachweistests und die resultierenden Ergebnisse würden für eine unanfechtbare Studie nicht ausreichen. Trotzdem haben sie eine gewisse Aussagekraft: Die Leistungssteigerung der EM-Gruppe anhand der zurückgelegten Distanz ist bedeutend. Verglichen mit der prozentualen Veränderung der Leistung der Kontrollgruppe ist diese gar enorm.

Das Wohlbefinden der EM-Gruppe konnte ebenfalls gesteigert werden. Das verbesserte Verdauungsempfinden hat sich mit einer möglicherweise gesteigerten Regenerationsfähigkeit positiv auf die Leistungen der EM-Gruppe ausgewirkt. Eine Zunahme der Leistungsfähigkeit konnte den Ergebnissen entnommen werden. Durch die persönliche Stellungnahme einiger Probanden der EM-Gruppe konnte die Langzeitwirkung von Effektiven Mikroorganismen auf den menschlichen Organismus – mit Vorbehalt – aufgezeigt werden.

Melina Tashjna Zutter

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