Von EM-Keramik zu EM-Venuskeramik – ein Gemeinschaftswerk

Der Vollmond begleitete die Aktion unter freiem Himmel

Prof. Teruo Higa ist es gelungen, Mikroorganismen in EM·1 zu vereinigen, die in ihrer Symbiose ein enormes Energiefeld erzeugen. Wie er in seinem Buch „Eine Revolution zur Rettung der Erde“ (1993/2010) schreibt, können einige der Mikroben Temperaturen von über 1000° C aushalten, wenn dies in einem sauerstofffreien Raum stattfindet. Damit war die Möglichkeit gegeben, die Effektiven Mikroorganismen und deren Energiefeld in Ton einzuarbeiten und zu Keramik zu brennen. Auf diese Weise ist schon eine große Palette von Keramik-Produkten hergestellt worden. Der Einsatzbereich kennt keine Grenzen, er reicht von der Behandlung von Wasser, Erde, Früchten, Lebensraum bis hin zum Energetisieren von Tierfutter.

Dieses Wissen brachte ich in unserer EM-Runde in Reiden ein. An diesem Abend war Walter Zumbühl, Bio-Bauer, langjähriger EM-Anwender und Venuscode-Berater unter uns. Er machte uns auf die spezielle Energie der Venus auf unsere Erde vom 26. Juni und dem 29. Oktober 2010 aufmerksam. Unter andrem sagte er, dass die Venus das Bewusstseinsfeld der Erde mit Liebe harmonisiert habe. „Mit Liebe aktiviert und belebt sie den Geist des Menschen. Keramik, die an diesen besonderen Tagen gebrannt wird, speichert diese Liebesinformation.“ Nach seinen Ausführungen beschlossen sieben Bauern, sich mit ihren Familien am darauf folgenden Samstag zu treffen, um mit Hilfe der Gruppendynamik die Effektiven Mikroorganismen in den Ton einzuarbeiten.

Ein wunderbarer Vollmond beschien uns auf einem Feld hoch über dem Bio-Hof von Daniela und Sepp Steinmann in Roggliswil. Bei einem stattlichen Lagerfeuer begleiteten wir mit Trommeln Danielas gekonnte Räucher-Zeremonie. Mit gemeinsamer Energie kneteten wir unser EMa und das EM-Keramikpulver in den Ton ein. Für das leibliche Wohl der Anwesenden sorgten gebratene Würste, verschiedene Salate und mitgebrachte Desserts. Aber manch ein Teilnehmer konnte in dieser Nacht nicht so schnell einschlafen: zu stark war die erlebte Energie. Die darauf folgenden zwei Monate fermentierte der Ton bei uns im Keller. Am 12. September verarbeiteten wir dann unter kundiger Anleitung von Ursula Ülgür-Fuchs, Keramikerin und Sozialpädagogin von Horw, die 40 kg Ton. Bei wunderschönem Wetter töpferten wir auf dem Bio-Hof von Helen und Joe Willi in Fischbach. Selten habe ich Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam so konzentriert an der Arbeit gesehen wie an diesem Sonntagmorgen. Es wurden Krüge, Tassen, Schalen, Klangstäbe, Platten und viele verschiedene Formen zum Energetisieren von Räumen und Wasser hergestellt. Der Mittag klang auch hier wieder mit einem kulinarischen Zusammensein aus, bei dem die eine oder andere Synergie genutzt werden konnte. Wir leben in einer Zeit, in der uns bei jeder Gelegenheit vermeintliche Spezialisten zur Seite oder gar vor die Nase gestellt werden. So neigen wir dazu, die Verantwortung an diese abzugeben und vergessen dabei, dass jeder von uns für seinen Hof der beste Spezialist sein könnte.

Professor Higa weist uns mit EM auf Vergessenes hin: Die Kraft der eigenen Gedanken und der eigenen Energie. EMa, welches vom Verbraucher selber hergestellt wird, hat die beste Wirkung! Beim Ansetzen von EM geben wir unsere Gedanken, unsere Energie und Kraft, die wir nur selten bewusst zum Einsatz bringen, dem Wasser als Informationsträger mit. Die Interaktion mit den Mikroben im EM, sowie den eigenen Haus- oder Hofmikroben sind ebenso wichtig wie eine ruhige, entspannte Atmosphäre beim Ansetzen und Fermentieren. In unserer EM-Runde in Reiden stellen die Erfahrungen und Erkenntnisse der Anwesenden, welche in den unterschiedlichsten Berufen tätig sind, nebst dem Fachvortrag für alle eine große Bereicherung dar. So kann mit der Zeit aus den Gedanken Mut und daraus die Kraft wachsen, eigene Wege zu beschreiten. So verstehe ich Prof. Higa.

Oskar Erni

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