Die EM-Kita

Gabriele Meyer hat mehr als 20 Jahre als Lehrerin gearbei­tet und danach noch eine Ausbildung zur Gartentherapeutin gemacht. Während dieser Ausbildung erfuhr sie von EM, das sie seitdem in vielfältiger Weise in Haus, Garten, bei den Tie­ren und bei ihrer künstlerischen Arbeit einsetzt. Mittlerweile fehlte ihr aber die Arbeit mit Kindern, so dass sie sich Anfang dieses Jahres in einer Kindertagesstätte in ihrem Wohnort als „Vorlese-Omi“ bewarb. Im Gespräch stellte sich aber heraus, dass es dringenden Bedarf im gärtnerischen Bereich gab. Es waren von engagierten Eltern und Erzieherinnen schon Hochbeete installiert und mit Blumenzwiebeln bepflanzt worden, aber es fehlte jemand, der sich regelmäßig um den Garten kümmerte.

Hier berichtet sie, wie sie das „Gartenwichtel-Projekt“ entwi­ckelte und wie die Kinder lernten mit EM umzugehen.

Das Gartenwichtel-Projekt

Das Problem im Garten der Kita war der relativ unfruchtbare Boden, der nur aus ein paar Zentimetern Mutterboden bestand. Da kamen mir die Effektiven Mikroorganismen in den Sinn. Sie sollten in diesem Projekt eine wichtige Rolle spielen. Aus diesem Grund wandte ich mich hilfesuchend an den EM-Verein, dem ich auch angehöre.

Dank der großzügigen Spende von EM-Produkten, einem Bokashi-Eimer und einem Fermenter stand der Bodenverbesserung nichts mehr im Wege. Die Leiterin der Kita war ebenfalls begeistert, auch über die Spende von zwei Kinderbüchern über die Wirkung von EM.

Im April starteten 19 Kinder der Vorschulgruppe „Schmetterlinge“ das große Gärtnerabenteuer. Wöchentlich versammelten sich die Kinder mit mir um den überdachten Arbeitstisch. Einige Kinder brachten schon gärtnerische Erfahrungen aus dem Elternhaus mit. Auch der Garten der Großeltern bot einigen die Möglichkeit, sich mit Pflanzen anzufreunden. Mein Ziel war es, den Kindern durch ihr eigenes Tun zu zeigen, wie sie mit Liebe, Verantwortungsbewusstsein und Achtsamkeit aus Samen oder zarten kleinen Pflänzchen gesunde und kräftige Pflanzen selbst heranziehen können. Der Lohn sollte gesundes Gemüse, Obst und Kräuter sein. Da mir als Mitglied des NABU sehr viel an der Heranführung von Kindern und Jugendlichen an die Natur liegt, sah ich in diesem Projekt ein großes Potenzial.

Zauberpulver und Zauberwasser

Die Kinder waren von Anfang an mit Neugier und Begeisterung bei der Sache. Auch Kinder aus den jüngeren Gruppen zog die Gartenarbeit magisch an. Ein großes Dankeschön gebührt den Erziehern, die dieses Projekt tatkräftig unterstützten. Vom REWE-Markt erhielten wir Bäckerkisten für unsere mobilen Gemüsehochbeete.

Nun konnte es losgehen. Mit Eimern und kleinen Schaufeln ging es dem großen Berg Komposterde auf den Leib. Die Erde reicherten wir zuvor noch mit EM-Keramikpulver an, das zu diesem Zeitpunkt noch „Zauberpulver“ hieß. Die Kinder erhielten zu Beginn einen Samen der Ballonrebe, auch als Herzsame bekannt. Sie konnten zwischen verschiedenen Pflanzgefäßen wählen: Es gab Blumentöpfe, Tetrapacks, leere Gemüseverpackungen und kleine Minigewächshäuser aus Tomatenbechern. Der Recyclinggedanke war mir sehr wichtig. Einige Kinder waren schon sensibilisiert und erklärten den anderen, dass man die Meere vor zu viel Plastikmüll schützen muss.

Nun durften sie ihre Gefäße mit Erde füllen und den Samen einbringen. Dann kam das Spannendste: Die Töpfchen wurden mit „Zauberwasser“ besprüht, das aus einer durchsichtigen Sprühflasche mit EM-Keramikperlen kam. Pfiffige Knirpse bemerkten, dass Frau Meyer sogar Armbänder aus diesen Perlen trägt. Damit muss es doch etwas auf sich haben. So war die Neugier geweckt. Kindgerecht erklärte ich ihnen, dass es da so ein paar clevere winzige Wesen gibt, die genau wissen, was die Pflanzen für ein gesundes Gedeihen brauchen und dass sie in Pulver, Keramikperlen und einer braunen Flüssigkeit stecken können.

Regelmäßig EMa

Das Teebeet und die Kräuterwanne wurden regelmäßig mit EMa gegossen. Die Pflanzen dankten es uns. Die Bäckerkisten bepflanzten wir in Etappen mit Kohlrabi, Salat und Radieschen. Später wurden in Töpfe und Mörtelkübel Tomaten, Zucchini, Gurken, Physalis, Zuckermais, Engelsbohnen und Markerbsen gesetzt. Dabei erklärte ich den Kindern, dass es bei den Pflanzen ähnlich wie bei den Menschen Exemplare gibt, die sich miteinander gut vertragen oder eben weniger gut. Damit die Kinder auch ein eigenes Mini-Beet mit nach Hause nehmen konnten, bepflanzte jedes eine selbst verzierte kleine Holzkisten.

Ein anders Mal stellten wir Samenkugeln aus Erde, Ton, EMa-Wasser, Keramikpulver und Blumensamen her. Das war ein Spaß, es wurde Ton gemörsert, Samen gerebelt, gerührt und geknetet wie in der Backstube. Ein kleiner Gärtner nahm sich heimlich einen Topf, verschwand kurz, um gleich wieder mit einem mit Erde gefüllten Topf von mir Zauberwasser zu erbitten. Er hatte seinen eigenen Dünger hergestellt, den wir dann sogleich mit nutzten. Einfach herrlich, wenn Kinder so kreativ mit den guten Sachen umgehen.

Genuss nach viel Arbeit

Nach so viel Arbeit musste aber auch einmal Zeit zum Genießen und Ausruhen sein. Anfang Juni bereitete ich eine Kräuterlimonade vor. Sie schmeckte Groß und Klein hervorragend. Das Rezept hat jetzt der ganze Kindergarten. Zu ihrem Schulanfang werden die Gartenwichtel ihre eigene Kräuterlimo kreieren können. Die Eltern waren begeistert. Der erste eigene Salat wurde verkostet. Selbst Salatverweigerer pro­bierten und fanden ihn total lecker.

An diesem Tag bot sich auch die Gelegenheit, das Kinderbuch „Zusammen sind wir stark!!!“ vorzustellen. Gespannt lauschten die Kinder den Abenteuern der EM-Clique. Nun war das Geheimnis um die rätselhaften Wesen gelüftet.

Einiges hatten die Kinder schon selbst über ihre gärtnerische Arbeit entdeckt. Und nun gab es da noch diesen lustigen Bokashi Eimer, in den ihre Erzieherin täglich die Obst- und Gemüse­schalen legt, diese mit EM-Keramikpulver be­streut und zum Schluss noch mit der braunen Flüssigkeit, die so komisch riecht, besprüht. So wird nun im Kindergarten selbst Bokashi herge­stellt. Ich stelle die EMa-Flüssigkeit im Fermen­ter her und beliefere damit den Kindergarten.

Genuss nach viel Arbeit

Nach so viel Arbeit musste aber auch einmal Zeit zum Genießen und Ausruhen sein. Anfang Juni bereitete ich eine Kräuterlimonade vor. Sie schmeckte Groß und Klein hervorragend. Das Rezept hat jetzt der ganze Kindergarten. Zu ihrem Schulanfang werden die Gartenwichtel ihre eigene Kräuterlimo kreieren können. Die Eltern waren begeistert. Der erste eigene Salat wurde verkostet. Selbst Salatverweigerer pro­bierten und fanden ihn total lecker.

An diesem Tag bot sich auch die Gelegenheit, das Kinderbuch „Zusammen sind wir stark!!!“ vorzustellen. Gespannt lauschten die Kinder den Abenteuern der EM-Clique. Nun war das Geheimnis um die rätselhaften Wesen gelüftet.

Einiges hatten die Kinder schon selbst über ihre gärtnerische Arbeit entdeckt. Und nun gab es da noch diesen lustigen Bokashi Eimer, in den ihre Erzieherin täglich die Obst- und Gemüse­schalen legt, diese mit EM-Keramikpulver be­streut und zum Schluss noch mit der braunen Flüssigkeit, die so komisch riecht, besprüht. So wird nun im Kindergarten selbst Bokashi hergestellt. Ich stelle die EMa-Flüssigkeit im Fermen­ter her und beliefere damit den Kindergarten.

Das Gartenwichtel-Diplom

Am 21. Juni war es dann soweit. Die Kinder erhielten ihre Urkunden mit dem Gartenwichtel Diplom. Alle Kinder der Einrichtung und ihre Erzieherinnen nahmen an dieser aufregenden Aktion teil. Es wurde ein großes Buffet aufgebaut, mit Kräuterlimo für alle, selbst gebackene Brötchen und Brot, Kräuterquark und natürlich Kohlrabi aus dem eigenen Garten. An diesem besonderen Tag – Sommersonnenwende – entdeckten die Kinder die erste rote Tomate, die ersten erntereifen Zucchini und Schoten. Die erfüllende Arbeit blieb nicht unentdeckt, die örtliche Presse berichtete bereits zwei Mal darüber.

Im Herbst wird im Rahmen eines Arbeitseinsatzes die benutzte Erde aus den Pflanzgefäßen mit Laub, Bokashi, EMa und EM Keramikpulver vermischt und im neuen Thermokomposter gelagert. Dieser wurde aus meiner Spende im Rahmen einer Pflanzenbörse, bei der auch EM Infomaterial auslag, angeschafft. Im Frühjahr werden wir so hochwertige und fruchtbare Gartenerde zur Verfügung haben.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass dieses Projekt so gut gelingen konnte, weil so viele Menschen uns unterstützt haben, ganz besonders der EM-Verein. Die Kinder werden sich hoffentlich später noch erinnern, dass sie selbst etwas zur Gesunderhaltung der Natur und ihres eigenen Körpers tun können und wie schön es ist, die Früchte ihrer Arbeit zu genießen und sie mit anderen zu teilen.

Christine Gabriele Meyer

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