EM seit über 20 Jahren

1996 tauchte die erste Flasche EM·1 in Deutschland auf, der Vertrieb be­gann 1997. In diesem Jahr hörte Otto Umbach, Landwirt in der Gemein­de Pfedelbach im schwäbischen Landkreis Hohenlohe zum ersten Mal davon. Er war schon immer offen für neuen Ideen, von daher spürte er schnell, dass dies eine wichtige Neuerung für die Landwirtschaft und dar­über hinaus die „Rettung der Welt“ sein könnte. Er nahm Kontakt auf mit Reinhard Mau, dem Gründer der EMIKO, und wenig später stellte er schon das erste EMa her. Er ist bis heute ein begeisterter „EM-ler“ geblieben.

Der Hof Stöcking

Der Hof Stöcking liegt oberhalb von Pfedel­bach in unmittelbarer Nähe zu den Weinber­gen. Der Hof ist seit mehreren Generationen in der Hand der Familie Umbach, die meisten Gebäude sind jüngeren Datums, nur die alte Scheune steht noch. Der Hof hat die Vielfäl­tigkeit bewahrt, die früher die meisten Höfe ausmachte. Es gibt 50 Stück Milchvieh plus Nachzucht, Weiden, Ackerbau – das meiste Futter wird selbst erzeugt: Silage seit vielen Jahren zuverlässig mit EM fermentiert, aber auch Getreide vermarktet und natürlich Wein.

Seit 2003 sind Otto und Sohn Reiner gleich­berechtige Gesellschafter; während Weinberg und Wein, die EMa Herstellung und eine Reihe anderer Tätigkeiten auf dem Hof Ottos Do­mäne sind, verantwortet Reiner alles was auf den Äckern geschieht, er stellt EM-Silage her, kümmert sich um die Vermarktung von Milch und Getreide, usw. Vieles wird aber immer noch generationenübergreifend gemeinsam besprochen und erledigt. Mutter Elisabeth setzte von Beginn an sehr erfolgreich EM im Haus und in ihrem großen Hausgarten ein.

Frisches EMa ist immer bereit auf dem Hof Stöcking. Daher gibt es praktisch keinen Arbeitsgang, bei dem nicht EM eingesetzt, kein Gießfass ohne EM ausgefahren wird. Über die Jahre ist EM in allen Bereichen völlig selbst­verständlich geworden. Das liegt sicher auch daran, dass Otto Umbach anfangs an seine landwirtschaftlichen Geräte Vorrichtungen angebaut hat, um bei allen Arbeitsgängen ohne zu­sätzlichen Aufwand EM ausbringen zu können.

Prof. Higa zu Besuch auf dem Hof

Für den Juli 2002 war einer der ersten Besu­che Prof. Higas in Deutschland angekündigt. Da Herr Kuwabara, der Leiter des EMRO Stütz­punktes in Deutschland, im benachbarten Bretzfeld zu Hause war (wo sich heute der Sitz der EMRO Europa befindet), wurde ein Besuch auf dem Hof Stöcking vereinbart. Damals gab es ein Problem in einem seiner Weinberge, die er mit EMa allein offenbar nicht bewältigen konnte. Bei der Besichtigung empfahl ihm Prof. Higa, gutes Salz in die Spritzbrühe zu geben. Dies beherzigte er dann auch mit Erfolg. Au­ßerdem begann er damals, bei der Herstellung von EMa gutes Steinsalz einzusetzen.

Zu dem Treffen mit Prof. Higa kamen viele Be­sucher, die seinem Vortrag lauschten und sich über ihre Erfahrungen austauschen konnten. Es entstand die Idee eines Seminarraums auf dem Hof, der Ausgangspunkt für die Verbrei­tung der EM-Technologie in der Region werden sollte. Auch wenn diese zusätzliche Aufgabe sich als zu aufwendig herausstellte, bildete sich doch eine Gruppe von EM-Begeisterten, die sich regelmäßig trafen, um voneinander zu lernen.

Der Weinberg

Es ist nicht zu übersehen, dass die Trauben und der Wein Otto Umbachs besondere Zuneigung gehören. So sehr sich der Winzer aber auch um das Wohlergehen seiner Pflanzen und Beeren kümmert, es geschieht dennoch immer wie­der einmal, dass widrige Umstände zu Sorgen führen. So musste Otto Umbach in diesem Jahr wegen des starken Befalls durch die Kirschessigfliege seine roten – inzwischen auch die weißen – Trauben etwas früher ernten als er­hofft. Aber wie wir schon früher berichtet ha­ben, bewirkt die rechtzeitige Behandlung der Trauben mit EM, dass sie doch zu gutem Wein verarbeitet werden können. Der starke Essiggeschmack geht durch EM um ca. 50% zurück.

Besondere Beeren

Zusätzlich bauen die Umbachs seit einigen Jah­ren Aronia, die Apfelbeere, an, die sie zu einem sehr gesunden Saft verarbeiten. Interessan­terweise wächst bei ihnen aber auch der aus den norddeutschen Küstenregionen bekannte, vitaminreiche Sanddorn. Aus dessen Beeren gewinnen sie einen beliebten Saft. Wie überall auf dem Hof wachsen auch diese Kulturen mit kontinuierlicher EM-Pflege auf.

Hilfsprojekt Hochwasser 2016

Im vorigen Jahr berichteten wir über Hilfspro­jekte nach den zerstörerischen Überschwem­mungen in Niederbayern und in Schwaben (EMJournal 57). Es war für Otto Umbach und seine Familie selbstverständlich, dass sie den Betroffenen in der Nachbargemeinde helfen. Durch die Arbeit auf dem Hof ist seine Zeit natürlich begrenzt, dennoch hat er mehrere Tausend Liter EMa produziert und sich wochenlang eingesetzt, sei es bei den Gemeinden, den Kirchengemeinden oder den Betroffenen selbst. Wie hier versucht Otto Umbach immer, wenn sich die Gelegenheit ergibt, Menschen zu überzeugen, dass Ihr Leben mit EM bereichert wird. So wie bei ihm seit nunmehr 20 Jahren.

Eine EM-Stiftung

Wie Otto Umbach seine Mitmenschen begeis­tern kann, zeigt sich auch darin, dass er die Verantwortung für die Gründung einer Um­weltstiftung bekommen hat. Eine Tante, die regelmäßig die Familie besuchte, verfügte testa­mentarisch, dass er eine bestimmte Summe in eine Stiftung überführt, die auch die Nutzung der EM-Technologie beinhaltet. Otto Umbach hat damit begonnen und freut sich über Men­schen, die ihn dabei unterstützen möchten.

Pit Mau

Siehe auch:
EMJournal 28
EMJournal 57

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