Erfahrungen mit EM nach der Flut in Niederbayern

Im EMJournal 57, im August 2016, berichteten wir von zwei Hilfsprojekten für Menschen, deren Häuser und Grundstücke den verheerenden Überflutungen im Sommer zum Opfer gefallen waren. Karin Schiller, die sich unermüdlich um Kontakte bemüht hat, die Leute informiert und EMa ausgeliefert hat, berichtet hier von den Erfahrungen, die dort mit EM gemacht worden sind.

Dankbare Nutzer

In den Monaten nach unserer Hilfsaktion, wo wir mehrere Tausend Liter EMa kostenlos zur Verfügung stellen konnten, bekam ich viele Mitteilungen von Leuten, die sich dafür bedankt haben, dass sie das EM kostenlos bekommen haben. Sie alle haben im Prinzip ähnliches berichtet, dass Gerüche verschwanden und Schimmel unterdrückt wurde.

Gernot und Carola Richter-Pöhlmann, Keramiker aus Triftern, kannten EM schon vor der Flut und waren umso froher, als sie erfuhren, dass das EM umsonst abzuholen war. Sie berichteten im Januar 2017: „Im Anhang ein paar Bilder vom Zustand nach der Flut am 1.Juni 2016. Sie zeigen den nach draußen geschafften Schlamm vor dem Haus und durchfeuchtetes Mauerwerk, das wir die ersten zweieinhalb Monate der Trocknungsphase täglich zweimal mit einer EM-Mischung 1:10 besprüht haben. Dies haben wir im gesamten Erdgeschoss – Werkstatt und Wohnräume – (Wasserstand der Flut 1,60 Meter) durchgezogen. Es entstand keinerlei muffliger Geruch und auch keinerlei Schimmelbildung. Die Räume sind nach gut 5-monatiger Trocknungsphase mit Bautrocknern und Ventilatoren wieder neu verputzt und bisher in einwandfreien Zustand. Unserer Meinung nach hatte die EM Behandlung einen wesentlichen Anteil am positiven Verlauf der Renovierung unserer Flut geschädigten Räume und wir können diese Behandlung nur weiterempfehlen.“

Unsere Freiwillige Feuerwehr (Gemeinde Wittibreut) hat sich 50 l EMa geholt, um ihre Schläuche damit zu reinigen. Außerdem haben sich einige Feuerwehrleute EMa geholt, um ihre Kleidung, die nach den Einsätzen unangenehm nach Heizöl roch, damit (über Nacht) einzuweichen und anschließend zu waschen. Denn nachdem sie verschiedene chemische und Hausmittel vergeblich ausprobiert hatten, brachte EM den Erfolg. Allerdings funktioniert es bei Naturfasern besser als bei synthetischen.

Auch unsere Gemeindeverwaltung holte sich 400 l EMa, um die Kläranlage zu impfen, da sie vollkommen überflutet war. Manche Kläranlagen holen sich Schlamm von anderen gut funktionierenden Anlagen, um ihre damit zu impfen, wenn sie nicht mehr in Gang kommen. Bei uns entschied man sich stattdessen für EM. Die Wirkung ist natürlich schwer zu messen, aber man war mit den Ergebnissen zufrieden.

Der Schwimmteich der Chefin meiner Tochter war durch die Flut total verdreckt. Nach zweimaliger EM Behandlung (4 l EMa auf 10.000l Wasser) war der Teich schöner als jemals zuvor. Nachdem sie dies erlebt hat, sagt sie, sie wolle ihren Teich von jetzt an immer mit EM behandeln!

Am 30.07.16 veranstaltete eine freiwillige Helfergruppe einen Gartentag in Simbach/Inn, um Betroffenen bei der Wiederherstellung ihrer Gärten zu helfen. Zusammen mit den langjährigen EM-Beratern Josef Brunner aus St. Georgen b. Traunstein sowie Veronika und Martin Kunz aus Pleiskirchen haben wir uns daran beteiligt. Wir haben an diesem Tag ca. 1000 l EMa in Simbach an Gartenbesitzer verteilt (EMa und Wasser im Verhältnis 2:8, Gartenboden, Bäume, Sträuche, Brennholz sofort damit eingesprüht und/oder an die Leute Infomaterial und EMa verteilt).

Viele Häuser haben schwere Schäden durch gebrochene Öltanks. Oft empfehlen die Gutachter, die Häuser deswegen abzureißen. Für ein 20 Jahre altes Haus, deren Besitzer wir kennen, empfahlen die Gutachter genau das, denn ca. 2.000 l Öl waren durch das Wasser in die Kellerdecke gedrückt worden. Stattdessen ließen sie einige Zentimeter der Öl-verseuchten Decke abtragen und sprühten danach täglich intensiv mit EMa. Später revidierte der Gutachter seine Meinung: das Haus kann renoviert werden!

Auch Hilfe von der ADRA

Bei zwei Freunden, bei denen der Keller überflutet war, ist an den Wänden nach ca. drei Wochen Schimmel aufgetreten. Daraufhin haben sie den Schimmel mit 1:1 verdünntem EM abgewaschen und täglich eingesprüht. Der Schimmel ist weggegangen. Aber sobald sie aufhörten zu behandeln, machte sich der Schimmel wieder breit. Ich habe sie dann zusammen mit Martin Külls von ADRA Deutschland aufgesucht. Er stellte bei ihnen sehr hohe Feuchtigkeit in den Mauern fest. Herr Külls baute bei ihnen im Rahmen der Hilfsaktionen der ADRA Deutschland Bautrockner und Rotlichtstrahltechnik auf, um die Wände ganz zu trocknen. Nach abgeschlossener Trocknung kam auch kein Schimmel mehr. Die Zusammenarbeit mit Herrn Külls war sehr angenehm und für viele Betroffene sehr hilfreich, Ich kann diese Zusammenarbeit nur empfehlen, denn so hilfreich EM ist, die Feuchtigkeit im Mauerwerk muss abtrocknen.

Wer EM in den von der Flut betroffenen Orten EM schon kannte, war froh, dass so schnell verbrauchsfertiges EM zur Verfügung stand und dann auch noch umsonst. (Ganz herzlichen Dank noch einmal an den EM e.V. für die Unterstützung und besonders der EMRO Deutschland, die das EM·1 zur Verfügung stellte.) Viele andere haben in dieser Zeit erst von EM erfahren. Einige von ihnen werden zukünftig EM sicher auch in Haus und Garten nutzen.

Karin Schiller

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