NEU Zertifizierte EM Zahn-Keramik

Seitdem die Möglichkeiten der EM-Keramik bei uns bekannt sind, haben sich Zahnärzte und Zahnlabore damit auseinandergesetzt, wie dies zu bewerkstelligen sei. Schon im EMJournal 18 (Nov. 2006) berichteten wir von ersten erfolgreichen Erfahrungen von Zahnlaboren, die sich besonders um die Entwicklung von EM-Zahntechnik bemüht haben. Eines war das Labor unseres Vorstandsmitglieds Jörg Pfleger und seiner Firma Prima Denta in Fulda. Nach diesem Artikel häuften sich auch bei Prima Denta die Anfragen nach EM-Zahnersatz, sei es von Zahnärzten oder von Patienten, die sich direkt an sie wandten. Wie wir alle wissen, sind gesetzlichen Richtlinien im Gesundheitsbereich streng, weshalb EM-Zahnersatz nur auf ausdrücklichen, schriftlich fixierten Wunsch des Patienten gefertigt werden konnte. Um diese Unsicherheit zu überwinden, hat Jörg Pfleger mit langwierigen und kostspieligen Tests und Untersuchungen seine Methode der Integration von EM in Zahnersatz zertifizieren lassen – mit Erfolg: Seit diesem Jahr sind die EM-Produkte von Prima Denta, die als »EM Prima Vital Keramik« vertrieben werden, im Sinne des Medizinproduktegesetzes (MPG) und der EU-Richtlinie 93/42 zertifiziert. Dies ist ein wichtiger Schritt, der die Anerkennung der EM-Technologie als Ganzes weiter voranbringen wird.

Wie wird sie hergestellt?

Jörg Pfleger: „EM-Flüssigkeit und EM-Keramikpulver werden je nach Zahnmaterial in unterschiedlichen Anwendungen in einem bestimmten Mischungsverhältnis vermengt und in den Zahnersatz eingearbeitet. Zahnersatz in jeder Form wird im Gegensatz zu den eigenen Zähnen vom Körper erst einmal als Fremdkörper empfunden. Die EM Prima Vital Keramik kann dieser Stresssituation aktiv entgegenwirken und eine problemlose Integration der Kronen oder Gebisse fördern. Ist der EM-Zahnersatz integriert, wirkt er natürlich immer wohltuend – nicht nur auf das Gewebe, sondern auch auf andere Körperflüssigkeiten wie Speichel und das Blut, das in der Nähe zirkuliert, und auf die vielen Nerven, die vom Körper im Mundbereich zum Gehirn führen. Somit profitiert der ganze Körper von einer solchen Maßnahme.“
Ganz offenbar empfindet der Körper diesen Zahnersatz nicht als Fremdkörper. Dadurch wächst das Zahnfleisch schnell an den künstlichen Zahn heran. Patienten berichten, die beschliffenen  Zähne beruhigen sich sehr schnell, und wir wissen, dass das Mikrobenmilieu im Mund permanent günstig beeinflusst wird, was ja auch auf die Verdauung positiv wirkt. Es ist immer wieder erstaunlich, dass die Wirkung der Effektiven Mikroorganismen nicht verloren geht, wenn sie in Keramik eingebrannt werden. Durch diese Entdeckung von Prof. Higa haben wir die Möglichkeit, die positiven, regenerativen und antioxidativen Wirkungen von EM in Mundbereich permanent wirken zu lassen. Jetzt sollte die Verbreitung dieser Technik dank der Zertifizierung der Zahnkeramik noch schneller vorangehen.

Wie komme ich an diesen Zahnersatz?

Jörg Pfleger: „Patienten, die einen Zahnersatz benötigen, wenden sich zunächst an ihren Zahnarzt: Dieser nimmt die Abdrücke für die Arbeitsunterlagen des Zahnersatzes. Der Zahnarzt setzt sich nun mit uns in Verbindung und wir lassen die Abdrücke durch einen Paketdienst abholen und zu uns ins Labor bringen. So entsteht kein Mehraufwand für die Praxis. Ist der Zahnersatz fertig, bringt der Paketdienst die Arbeit auf dem schnellsten Weg zum Zahnarzt in die Praxis zurück. Der kann sie nun bei seinem Patienten in den Mund eingliedern.”

Freie Arzt- und Heilmittelwahl

Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass jeder Patient nicht nur das Recht hat, sich seinen Zahnarzt zu wählen, sondern auch seinen Zahntechniker. In der Regel gehen Zahnärzte auch gern auf solche Vorschläge ihrer Patienten ein.

Pit Mau

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