EM-Küchenbokashi bringt Kraft in den Boden

Endlich hat die warme Jahreszeit begonnen und die Mikroorganismen können loslegen, organische Substanzen im Boden umzuwandeln in pflanzenverfügbare Nährstoffe. Vieles ist natürlich schon im Boden: abgestorbene Wurzeln, Pflanzenteile, Teile von Blättern und anderem Pflanzenmaterial, das Würmer in die Erde gezogen haben oder das vom Regen eingeschwemmt wurde. Hier und da gibt es natürlich auch Küchen-Bokashi Depots, die EM-ler im Spätherbst noch unter die Erde gebracht haben. Immer wenn die Temperaturen auf mehr als 5°C gestiegen waren, haben die Mirkoorganismen daran gearbeitet; jetzt geht es bei täglich steigenden Temperaturen immer schneller, so dass organisches Material in pflanzenverfügbare Stoffe umgewandelt wird.

Je nach Pflanze sieht man den Erfolg früher oder später. Während große Bäume wie z.B. alte Kastanien mit EM und Bokashi über die Zeit gesunden, kann man das gesunde Wachstum bei Gemüse und Blumen recht schnell sehen. Ein schönes Beispiel schickte uns unser Mitglied Beate Martin-Stooß aus Württemberg mit dem kleinen Bericht über ihren ersten Gartenerfolg mit EM und Küchenbokashi nebst den dazugehörigen Fotos.

„Ich möchte Ihnen ein schönes Beispiel für den Einsatz von EM bzw. Bokashi im Garten geben. Seitdem wir nun seit einem Jahr unseren eigenen Garten haben, habe ich an verschiedenen Stellen Bokashi eingegraben. Die Bilder zeigen unser Topinamburfeld auf der sehr zugigen Ostseite des Hauses. Die Knollen sind im vergangenen Herbst (2011) in den Boden gekommen, noch ohne Dünger. Wir haben lediglich mit verdünntem EMa gegossen. Im Frühjahr – Ende Mai 2012 – habe ich Bokashi eingearbeitet, aber nur auf einem Streifen von ca. 2 m Länge. Auf den Bildern ist unschwer zu erkennen, an welcher Stelle dies geschah! Das Bokashi wirkt noch einiges in die Breite, bestimmt einen Meter, denn auch dort sehen die Pflanzen deutlich kräftiger aus als weiter vorn auf dem Bild. Sie haben sogar viele Seitentriebe, die nun auch Knospen angesetzt haben und demnächst wohl blühen werden.

Eingedenk unserer Höhenlage von 750m ü. NN auf der schwäbischen Alb, kann ich mich über das Ergebnis immer wieder freuen. Im Winter haben wir auch schon die ersten Topinamburwurzeln geerntet – und sie schmeckten
wunderbar (z.B. gebraten mit Sahne-Petersiliensoße). Allerdings sind die Knollen des Bokashi-Topinambur nur geringfügig länger, dafür etwas dicker und vor allem mit viel mehr Triebansätzen, was für das Wachstum in diesem Jahr wichtig ist.“

Mit herzlichen Grüßen an alle begeisterten EMler, Beate Martin-Stooß

Beate Martin-Stooß

 

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