Mit EM die gesundheitlichen Folgen von Wärmedämmungen aus Kunststoffen minimieren

Ärzte warnen vor hohem Gesundheitsrisiko durch stark gedämmte Häuser

Das Deutsche Ärzteblatt warnte bereits 2002 vor einer Zunahme von Allergien bis hin zum Asthma, alles nachweislich durch Wärmedämmungen der Hausfassade und dem fast unausweichlichem Schimmelproblem, berichtete kürzlich die Welt.

Wärmedämmung: Ein kostspieliges Dilemma, das auch noch krank macht

„Sie benötigt 20 Jahre zur Amortisation, wird mit hohem Energieaufwand produziert und enthält das, dessen Verbrauch es vermindern sollte, Mengen an Öl. Die Rede ist von Wärmedämmungen aus Kunststoffen wie Styropor. Und, kaum hat sie sich amortisiert, muss sie erneuert werden. Schlimmer noch: Mediziner haben schon 2002 auf einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Wärmedämmungen und Krankheiten wie Asthma hingewiesen. Denn: Schimmel ist kaum zu vermeiden, auch wenn es viele Vermieter nicht gerne hören. Allenfalls durch hohen technischen Aufwand, der schnell die Baukosten um 35 % erhöht.” (www.nachhaltigleben.de)

Diese und viele ähnlich lautende Schlagzeilen entdeckt der aufmerksame Leser vermehrt in den Medien. Was ist dran und wie kann man sich und seine Familie schützen?

Für Eigenheimbauer und Besitzer wäre der beste Weg die Vermeidung der Ursachen, denn wie im Informationsportal Nachhaltiges Bauen zu lesen ist: “Die Einschätzung der Lebens- bzw. Nutzungsdauer eines Gebäudes, der Bauteile und der Bauteilschichten ist bei der Bewertung der Nachhaltigkeit von besonderer Bedeutung.” Da die Nutzungsdauer moderner Dämmsysteme (auf Erdölbasis) bei nur maximal 30 Jahren liegt und auf die Besitzer solcher High-Tech-Fassaden dann eine nicht kalkulierbare Kostenlawine für Entsorgung und Erneuerung zukommt, kann ich bei solchen Systemen leider keine Nachhaltigkeit entdecken.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich berichten, dass die gesundheitlichen Folgen für Mieter, Hausbesitzer und Umwelt oft gravierend sind, und sie belasten die Gesundheit stark und den Geldbeutel bis zum Ende. Als Mieter ist man den Folgen des Dämmwahns leider ausgesetzt und wird auch noch an den Kosten beteiligt. Bei Schimmelschäden ist man als EM-Kenner und -Anwender glücklicherweise nicht völlig wehrlos. Sollte an Ihrem Haus eine thermische Sanierung mit einem auf Kunststoff basierenden Dämmsystem durchgeführt worden sein, haben sie zuerst einmal mit giftigen Ausdünstungen durch Fungizite und Algizite zu rechnen. Ebenso kann der Dämmstoff noch Styrol und Treibmittel ausgasen. Diese betreffen das Umfeld des Hauses und machen sich oft auch in der Raumluft bemerkbar. Sie belasten den Garten, das Grundwasser und die Bewohner.

Hilfe bringt die EM-Technologie: Die häufige Anwendung von EMa, EM-Reiniger und das Versprühen von EM-Wasser in den Räumen reduziert die Aufnahme dieser Schadstoffe und baut sie auch in der Raumluft ab. Ebenso kann mit Pflanzen einiges erreicht werden (siehe auch den Artikel “Raumluftschadstoffe mit EM minimieren” in EMJournal 40). Wenn sich Schimmel trotz häufiger EM-Anwendung bilden sollte, diesen auf keinen Fall mit Essig entfernen. Essig reduziert die Alkalität der Oberflächen und schädigt Putze und Farben. Chlorfreie Schimmelentferner, Haushaltssoda, MMS und andere Mittel sind zur Entfernung geeignet. Nachbehandlung dann mit EM·1/EMa oder EM-Reiniger. Die Anwendung von Fungiziden empfiehlt sich nicht (sind in den meisten konventionellen Schimmelschutzfarben enthalten), denn nach einem Jahr haben sie sich verflüchtigt, in dieser Zeit aber unsere Atemluft belastet. Nach dem Ausgasen der Fungizite treten die Schimmelpilze oft wieder auf. Bei großflächigem Befall und gesundheitlichen Problemen sollte unbedingt ein Fachmann zu Rate gezogen werden.

Ein Fall aus der Praxis

Die Geschädigte wurde von ihrem Internisten und Allergologen an mich verwiesen. Nach einem großflächigen Schimmelschaden wurde nicht fachgerecht saniert. Die ausführende Firma arbeitete ohne jegliche Schutzvorkehrungen getroffen zu haben. Die Schimmelsporen wurden dadurch in der ganzen Wohnung verteilt. Es wurden sehr giftige Schimmelentferner verwendet und gleich anschließend auf die nassen Wände tapeziert und ein neuer Teppich verlegt. Die Folgen: Atemnot und asthmatische Beschwerden wurden immer schlimmer und erwiesen sich als nicht bzw. schlecht therapierbar. Ein Raumluftreiniger mit Ozongenerator brachte erste Linderung. Den betroffenen Raum musste ich erst einmal staubdicht versiegeln. Eine erneute Sanierung ist erforderlich, kann aber aus Kostengründen momentan nicht durchgeführt werden. Die juristische Aufarbeitung dieses Falles ist langwierig und der Ausgang ungewiss. Deshalb sollte in gemieteten Wohnungen möglichst ein Sachverständiger hinzugezogen werden.

Natürliche Dämmstoffe – ideal für die Sanierung

Alte Häuser, die eine Sanierung dringend benötigen, können ideal mit natürlichen Dämmstoffen saniert werden. Sie sind ideal, wenn eine schöne Steinfassade – wie im denkmalgeschützten Bereich – erhalten werden soll. Auch sind natürliche Dämm-Materialien sehr gut geeignet für Häuser, die noch in althergebrachter Massivbauweise erstellt sind. Denn in diesem Fall können die Dämmstoffe auch von innen angebracht werden, sorgen für die Reduktion der Energiekosten und – die alten Häuser atmen noch! Natürliche Dämmstoffe sind damit umweltbewusst, nachhaltig und gut für die Hausbewohner. In Kombination mit EM schaffen sie ein wirklich gesundes Wohnklima.

Jürgen Feistauer, Baubiologe und EM-Berater[/autor]

Informationen auch unter www.nachhaltigleben.de

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