Neues Leben für ein verlassenes Hotel

Das EM Wellness Resort Costa Vista Okinawa Hotel & Spa

Bekanntlich hat Prof. Higa EM für die Landwirtschaft entwickelt und da eigentlich für die Bodenverbesserung. Bald mischten aber die erfolgreichen Bauern das Mikrobenmix unters Futter oder silierten damit. Einer dieser Bauern berichtete bei einem Besuch Prof. Higas verwundert: Vorher habe sich der Betonboden, von dem die Kühe das Futter fraßen, wohl durch die Säure der Silage, stetig aufgelöst und war bröselig geworden. Seit er dem Futter aber EM beimische bzw. mit EM siliere, werde der Beton immer härter und fester. Diese Beobachtung gab den Startschuss für umfangreiche Untersuchungen und Versuche, die EM-Technologie ins Bauwesen zu integrieren.

Nach 13 Jahren Leerstand wieder auferstanden – heute Wellness-Hotel und Zentrale der weltweiten EM-Aktivitäten.

Eine Vision wird Wirklichkeit

Im Jahre 2002 kaufte die EMRO das seit 13 Jahren leer stehende ehemalige Hilton Hotel, gebaut 1970 für US-amerikanische Besucher der damals noch von den USA okkupierten Insel Okinawa. Das Hotel ist wunderschön gelegen auf einem Hügel mit herrlichem Blick auf die Umgegend mit dem Ostchinesische Meer im Westen und dem Pazifik im Osten. Nach zweijähriger Vorbereitung und zweijähriger Renovierung von Grund auf wurde das Hotel, das auch die Büros der EMRO beherbergt, im Herbst 2005 eröffnet.

Zum ersten Mal konnten Prof. Higa und seine Mannschaft zeigen, was beim konsequenten Einsatz der EM-Technologie am Bau möglich ist. Dieses Gebäude an einem besonders schönen Ort Okinawas sollte nicht nur in alter architektonischer Schönheit auferstehen, sondern gleichzeitig die Kraft und Bedeutung der Effektiven Mikroorganismen und der ganzen EM-Technologie nach außen spiegeln.

Das Okinawa Hilton Hotel 1975

EM Hotel

Nach so vielen Jahren Leerstand war das gesamte Gebäude in einem sehr schlechten Zustand, zum Teil stand jahrelang Wasser im Gebäude. Prof. Higa schreibt, dass die Banken ihm zwar Geld für einen Abriss und Neubau in Aussicht stellen wollten, nicht aber für die Renovierung. Schließlich gelang es ihm aber doch, die Finanzierung für die EM-Sanierung zu sichern.

Als erstes wurde das Gebäude mit insgesamt 600.000 l EMa gewaschen und gereinigt. Unmittelbar danach, so Higa, wurde er von Leuten im Tal angesprochen, ob sie das Gebäude schon gestrichen hätten – so stark strahlt die Reinigungs- und Regenerationskraft von EM.

Die Stahlbeton-Rahmenkonstruktion war an vielen Stellen so bröckelig, dass die Armiereisen frei lagen. Um sie vor Rost zu schützen, wurden all diese Stellen intensive mit EM behandelt. Aller benötigter Beton, Mörtel und Putz wurden mit EM versetzt, allen Klebstoffen und Farben, außen wie innen, wurde EM beigemischt. Die 228 Zimmer wurden selbstverständlich mit
ausschließlich natürlichen Materialien und EMTeppichen ausgestattet, schließlich auch mit EM-Seifen und EM-Shampoo ausgerüstet.

Zum Hotel gehören zwei ausgezeichnete Restaurants, die, wenn irgend möglich, mit EM-Obst und Gemüse – zum wachsenden Teil aus eigener Produktion – bestückt wird. Konsequenter Weise werden alle Lebensmittelreste in einer eigenen Anlage bokashiert und zurück auf die Felder gebracht. (Siehe auch den Bericht über die EMRO-Sunshine Farm im EMJournal 39/Februar 2012). Bis zur Eröffnung der Farm wurde Gemüse auf dem Dach des Hotels angebaut, was dadurch nun nicht mehr nötig ist. Gegenwärtig fallen etwa 200 l organische Abfälle pro Tag an, die in einem Prozessor zu Flüssigbokashi verarbeitet werden. Den Abfällen wird im Verhältnis 1:1 EMa beigegeben und mindestens einen Monat lang fermentiert. Danach kann es als Flüssigdünger auf die Felder ausgebracht werden. Ein wunderbares Beispiel, wie ein Wertstoffkreislauf geschlossen werden kann.

Auch im Tiefbau wurde EM verwendet: Alle Asphaltierungen im Außenbereich wurden mit EM-Zugaben durchgeführt. Straßen, erklärte Prof. Higa schon vor Jahren, könnten durch die Beimischung von EM langlebiger und belastbarer werden.

EM Wellness Center

Es gibt zwei wesentliche Gründe für eine EMSanierung: Zum einen werden diese Gebäude haltbarer, langlebiger und, was in Japan besonders wichtig ist, erdbebensicher. Zum anderen sollen sie gesund sein für die Bewohner, frei von chemischen und anderen Belastungen. Eine Wohn-Umgebung, die die Gesundheit aktiv fördert.

Um das Konzept des beispielhaften Bauens mit EM zu vervollständigen und den Gesundheitsaspekt von EM in die Tat umzusetzen, wurde gleich nach Fertigstellung des Hotels mit einem angrenzenden Neubau begonnen, dem Wellness-Center „Corazon“, das nach einem guten Jahr Bauzeit fertig gestellt wurde. Menschen, die im Hotel wohnen, sollen Geist, Seele und Körper erholen können und sich gegebenenfalls auch von körperlichen Leiden kurieren. Neben verschiedenen Bädern, Saunen, Massagen, und Behandlungen wird eine ärztliche Blutanalyse und Gesundheitsberatung angeboten.

Bei diesem Neubau konnte die komplette EMTechnologie von Anfang an zur Geltung kommen: Der Bauplatz und die Baugrube wurden intensiv mit EMa behandelt, die Armierung ebenso; im Beton, in allen Mörteln und Putz, in Farbe und Klebstoffen, ja sogar in die Hohlblocksteine und Kacheln wurde EM integriert. Auch ein komplettes Auffang- und Nutzungssystem für Regenwasser gehört dazu.

Das ehemalige Hilton Hotel in Okinawa ist als EM-Hotel Costa Vista wiederauferstanden und ein wahres EM-Zentrum geworden. Es schwingt durch und durch in einer gesunden EM-Schwingung, in der sich die Hotelgäste und diejenigen, die dort arbeiten, wohl fühlen. Prof. Higa wollte damit ein Beispiel schaffen für die Möglichkeiten, die die EM-Technologie für das Bauwesen bereithält. Spätestens mit der großen Ökostadt, die in den vergangenen Jahren in Malaysia entstanden ist, haben die gewonnenen Erkenntnisse – zumindest in Asien – schon reiche Früchte getragen. (siehe folgenden Bericht in diesem EMJournal). Wann wird es auch im Westen soweit sein?

Pit Mau

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